Übersicht möglicher Liquiditätshilfen

Überbrückungshilfe 3 - Schnellüberblick

Hilfe für den Zeitraum November 2020 – Juni 2021

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einem Vergleichsmonat (November 2020 – Juni 2021) einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % hatten. Bsp. Januar 2021 zu Januar 2020.

Förderhöhe:

Bei Umsatzrückgang zwischen 30 und 50 % bis zu 40 %
Bei Umsatzrückgang zwischen 50 und 70 % bis zu 60 %
Bei Umsatzrückgang von mehr als 70 % bis zu 90 %

Keine Verluste notwendig bei Zuschüssen bis zu 1 Mio. €. (wie auch seit 04.02.2021 wieder bei der Überbrückungshilfe 2. Zuvor war unklar, ob bei der Überbrückungshilfe 2 ungedeckte Fixkosten = Verluste vorliegen müssen).

Welche Kosten werden erstattet? Fixkosten gemäß Katalog:

Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von 50 Prozent, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung etc., Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten. Investitionen in Digitalisierung. Wertverlust für verderbliche Ware und für Saisonware der Wintersaison 2020/2021.

Besonderheiten für Soloselbständige: Neustarthilfe max. 7.500,00 €. Bemessungsgröße ist der Umsatz 2019.
Davon ½ für das Halbjahr 2021 (Januar – Juni). Hilfebetrag davon 50 %, maximal aber 7.500,00 €.

Die Abschlagszahlungen und die Antragstellung starten im Monat Februar 2021, die reguläre Auszahlung startet im März 2021.


Die Novemberhilfe für von Schließungsanordnungen unmittelbar oder mittelbar betroffene Betriebe kann beantragt werden. Fordern Sie für die unkomplizierte Antragstellung unser Formular an. Die Frist für die Antragstellung endet am 30.04.2021.

Die Dezemberhilfe für von Schließungsanordnungen unmittelbar oder mittelbar betroffene Betriebe kann seit 23.12.2020 beantragt werden. Fordern Sie für die unkomplizierte Antragstellung unser Formular an. Die Frist für die Antragstellung endet am 30.04.2021.


Überbrückungshilfe 2 für die Monate September bis Dezember 2020 (Stand 01.12.2020)

Wer ist antragsberechtigt?

  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Zur Antragstellung sind Antragsteller berechtigt, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben. Das Unternehmen muss vor dem 01.11.2019 gegründet worden sein.

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten sowie weitere Kosten gemäß der folgenden Liste ohne Vorsteuer (ausgenommen Kleinunternehmer und -unternehmerinnen), die auch branchenspezifischen Besonderheiten Rechnung tragen soll. Berücksichtigungsfähig sind Verbindlichkeiten, deren vertragliche Fälligkeit im Förderzeitraum liegt (inkl. vertraglich vereinbarte Anzahlungen).

Je nach Unterprogramm muss sich um ungedeckte Fixkosten handeln, d.h. es werden lediglich in den Monaten entstandene Verluste ausgeglichen. Hinweis vom 04.02.2021: Die Bundesregierung eröffnet Unternehmen nun ein Wahlrecht bei der Beantragung von der Überbrückungshilfe II. Sie können die Hilfen auf Grundlage der "Bundesregelung Kleinbeihilfen" oder der "Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020" erhalten. Bei der "Bundesregelung für Kleinbeihilfen" entfällt der Nachweis von tatsächlichen Verlusten.

  1. Mieten und Pachten
  2. Weitere Mietkosten
  3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen einschließlich der EDV
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hgienemaßnahmen
  7. Grundsteuern
  8. Betriebliche Lizenzgebühren
  9. Versicherungen, Abonements und andere feste Ausgaben
  10. Kosten, die im Rahmen der Antragstellung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen
  11. Personalaufwendungen i.H.v. pauschal 20 % der übrigen Kosten
  12. Kosten für Auszubildende
  13. Provisionen für Reisebüros oder Margen für Reiseveranstalter für Pauschalreisen
In welcher Höhe wird gefördert? Berechnung jedes Einzelmonats September – Dezember 2020:
Umsatzeinbruch mehr als 70 % Erstattung 90 %
Umsatzeinbruch 50 % bis 70 % Erstattung 60 %
Umsatzeinbruch 30 % bis unter 50 % Erstattung 40 %

Die Antragsfrist endet am 31.03.2021. Fordern Sie zur unkomplizierten Antragstellung unser Formular an.

Die Beantragung und Schlussabrechnung erfolgt bei allen Programmen durch Ihren Steuerberater oder durch uns.

Fragen Sie uns, wir finden eine Lösung.


Steuererleichterungen:

Antrag auf zinslose Stundung, Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)


Krankenkasse:

Herabsetzung der Krankenkassenbeiträge bei freiwillig gesetzlich Versicherten. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.


Kurzarbeit:

Merkblatt der Agentur für Arbeit
erleichtertes Kurzarbeitergeld


Ansprache Vermieter wegen Stundung der Mieten


Darlehen:

L-Bank, KfW über Ihre Hausbank (Voraussetzung ist u.a. Abklärung der o.g. Optionen)


Stundung bzw. Aussetzung von Tilgungen bei Krediten.