Übersicht möglicher Liquiditätshilfen

Die Frist für die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe für 3 Monate im Zeitraum Mai bis Dezember 2020 wurde verlängert bis zum 15.12.2020.

Formulare für die Novemberhilfe für von Schließungsanordnungen unmittelbar oder mittelbar betroffene Betriebe werden voraussichtlich ab dem 25.11.2020 zur Verfügung stehen.

Für Januar bis Juni 2021 ist ein Hilfspaket „Überbrückungshilfe III“ geplant.

Überbrückungshilfe 2 für die Monate September bis Dezember 2020 (Stand 22.10.2020)

Wer ist antragsberechtigt?

  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten;
  • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Zur Antragstellung sind Antragsteller berechtigt, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten sowie weitere Kosten gemäß der folgenden Liste ohne Vorsteuer (ausgenommen Kleinunternehmer und -unternehmerinnen), die auch branchenspezifischen Besonderheiten Rechnung tragen soll. Berücksichtigungsfähig sind Verbindlichkeiten, deren vertragliche Fälligkeit im Förderzeitraum liegt (inkl. vertraglich vereinbarte Anzahlungen):

  1. Mieten und Pachten
  2. Weitere Mietkosten
  3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen einschließlich der EDV
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hgienemaßnahmen
  7. Grundsteuern
  8. Betriebliche Lizenzgebühren
  9. Versicherungen, Abonements und andere Feste Ausgaben
  10. Kosten, die im Rahmen der Corona-Überbrückungshilfe anfallen
  11. Personalaufwendungen pauschal 20 % der übrigen Kosten.
  12. Kosten für Auszubildende
  13. Provisionen für Reisebüros oder Margen für Reiseveranstalter für Pauschalreisen
In welcher Höhe wird gefördert? Berechnung jedes Einzelmonats September – Dezember 2020:
Umsatzeinbruch mehr als 70 % Erstattung 90 %
Umsatzeinbruch 50 % bis 70 % Erstattung 60 %
Umsatzeinbruch 30 % bis unter 50 % Erstattung 40 %
Für Gastronomiebetriebe gibt es alternativ die „Stabilisierungshilfe Corona“

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel und Gaststättengewerbe

Beantragung und Schlussabrechnung erfolgt bei allen Programmen durch Ihren Steuerberater oder durch uns.

Fragen Sie uns, wir finden eine Lösung.


Steuererleichterungen:

Antrag auf zinslose Stundung, Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)


Krankenkasse:

Herabsetzung der Krankenkassenbeiträge bei freiwillig gesetzlich Versicherten. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.


Kurzarbeit:

Merkblatt der Agentur für Arbeit
erleichtertes Kurzarbeitergeld


Ansprache Vermieter wegen Stundung der Mieten


Darlehen:

L-Bank, KfW über Ihre Hausbank (Voraussetzung ist u.a. Abklärung der o.g. Optionen)


Stundung bzw. Aussetzung von Tilgungen bei Krediten.