Übersicht möglicher Liquiditätshilfen

Die Frist für die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe für 3 Monate im Zeitraum Mai bis Dezember 2020 wurde verlängert bis zum 31.12.2020.

Die Novemberhilfe für von Schließungsanordnungen unmittelbar oder mittelbar betroffene Betriebe kann beantragt werden. Fordern Sie für die unkomplizierte Antragstellung unser Formular an. Die Frist für die Antragstellung endet am 30.04.2021.

Die Dezemberhilfe für von Schließungsanordnungen unmittelbar oder mittelbar betroffene Betriebe kann seit 23.12.2020 beantragt werden. Fordern Sie für die unkomplizierte Antragstellung unser Formular an. Die Frist für die Antragstellung endet am 30.04.2021.

Weiterhin ist eine Neustarthilfe für Soloselbständige wie z.B. Künstler geplant.

Für Januar bis Juni 2021 ist ein Hilfspaket „Überbrückungshilfe III“ geplant.
Anträge sind noch nicht möglich. Über eine Ergänzung (Verbesserte Überbrückungshilfe III) soll auch die Hilfe für Unternehmen abgewickelt werden, die aufgrund der Schließungsanordnung vom 13.12.2020 ab 16.12.2020 schließen müssen. Die Hilfe erfolgt gemäß dem System der Überbrückungshilfe über Zuschüsse zu ungedeckten Fixkosten und nicht über die Erstattung von Umsatzeinbußen. Voraussetzung für die Förderung ist also, dass ein Verlust erzielt wurde.
Information des Bundesfinanzminsteriums lesen

Überbrückungshilfe 2 für die Monate September bis Dezember 2020 (Stand 01.12.2020)

Wer ist antragsberechtigt?

  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten;
  • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb, wenn sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.

Zur Antragstellung sind Antragsteller berechtigt, die entweder einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben. Das Unternehmen muss vor dem 01.11.2019 gegründet worden sein.

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten sowie weitere Kosten gemäß der folgenden Liste ohne Vorsteuer (ausgenommen Kleinunternehmer und -unternehmerinnen), die auch branchenspezifischen Besonderheiten Rechnung tragen soll. Berücksichtigungsfähig sind Verbindlichkeiten, deren vertragliche Fälligkeit im Förderzeitraum liegt (inkl. vertraglich vereinbarte Anzahlungen). Es muss sich um ungedeckte Fixkosten handeln, d.h. es werden lediglich in den Monaten entstandene Verluste ausgeglichen:

  1. Mieten und Pachten
  2. Weitere Mietkosten
  3. Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten und geleasten Vermögensgegenständen einschließlich der EDV
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hgienemaßnahmen
  7. Grundsteuern
  8. Betriebliche Lizenzgebühren
  9. Versicherungen, Abonements und andere feste Ausgaben
  10. Kosten, die im Rahmen der Antragstellung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen
  11. Personalaufwendungen i.H.v. pauschal 20 % der übrigen Kosten
  12. Kosten für Auszubildende
  13. Provisionen für Reisebüros oder Margen für Reiseveranstalter für Pauschalreisen
In welcher Höhe wird gefördert? Berechnung jedes Einzelmonats September – Dezember 2020:
Umsatzeinbruch mehr als 70 % Erstattung 90 %
Umsatzeinbruch 50 % bis 70 % Erstattung 60 %
Umsatzeinbruch 30 % bis unter 50 % Erstattung 40 %

Die Antragsfrist endet am 31.01.2021. Fordern Sie zur unkomplizierten Antragstellung unser Formular an.

Für Gastronomiebetriebe gibt es alternativ die „Stabilisierungshilfe Corona“

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel und Gaststättengewerbe

Beantragung und Schlussabrechnung erfolgt bei allen Programmen durch Ihren Steuerberater oder durch uns.

Fragen Sie uns, wir finden eine Lösung.


Steuererleichterungen:

Antrag auf zinslose Stundung, Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen (Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)


Krankenkasse:

Herabsetzung der Krankenkassenbeiträge bei freiwillig gesetzlich Versicherten. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.


Kurzarbeit:

Merkblatt der Agentur für Arbeit
erleichtertes Kurzarbeitergeld


Ansprache Vermieter wegen Stundung der Mieten


Darlehen:

L-Bank, KfW über Ihre Hausbank (Voraussetzung ist u.a. Abklärung der o.g. Optionen)


Stundung bzw. Aussetzung von Tilgungen bei Krediten.