Wir beraten Sie in allen Fragen zum Zusammenleben in der Ehe, der Trennung der Partner und der Ehescheidung

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Leistungsübersicht

  • Trennung und Ehescheidung
  • Unterhaltsansprüche
  • Elterliche Sorge
  • Eheliches Güterrecht
  • Vaterschaft
  • Adoption
Rechtsanwältin Katja Müller-Bütow

Rechtsanwältin Katja Müller-Bütow. Schwerpunkte: Familienrecht und Steuerrecht

Wie läuft eine Ehescheidung ab?

Bevor eine Ehescheidung bei Gericht eingereicht werden kann, haben die Ehepartner eine Trennung ihrer wirtschaftlichen und häuslichen Verhältnisse herbeizuführen und in der Regel ein Jahr getrennt zu leben. In Ausnahmefällen kann auch eine Trennung im gleichen Haushalt erfolgen. In Härtefällen kann die Ehescheidung auch bereits vor Ablauf des Trennungsjahres eingereicht werden.

Im Scheidungsverfahren ist der Versorgungsausgleich herbeizuführen, d.h. die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften werden ausgeglichen. Bei kurzer Ehedauer kann im Einzelfall auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs verzichtet werden.


Habe ich Anspruch auf Unterhalt?

Die Eheleute sind sich gegenseitig zu Trennungsunterhalt (während der Trennungszeit bis zur Ehescheidung) und nachehelichen Unterhalt (nach der Ehescheidung) verpflichtet. Durch die Reform des Unterhaltsrechts ist letzterer aber erheblich eingeschränkt worden.

Kindesunterhalt steht dem Elternteil zu, der das Kind bei sich hat. Im Wechselmodell ist der Kindesunterhalt individuell abzustimmen.


Wer hat die elterliche Sorge?

Das elterliche Sorgerecht umfasst insbesondere das Recht der Personensorge, Vermögenssorge, Aufenthaltsbestimmung und das Umgangsrecht.
Sind die Eltern bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, steht ihnen die elterliche Sorge dann gemeinsam zu, wenn sie heiraten oder erklären, dass sie die Sorge gemeinsam übernehmen wollen.

Bei einer Trennung und auch bei der Scheidung der Eltern bleibt es zunächst bei der gemeinsamen elterlichen Sorge, es sei denn, die Aufhebung der gemeinsamen Sorge entspricht dem Wohl des Kindes.


Wem gehört was? Wer bekommt was bei der Scheidung?

Der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft gilt, wenn die Ehegatten durch Ehevertrag keinen anderen Güterstand vereinbart haben. Auch die Zugewinngemeinschaft ist, anders als der Name vermuten lässt, eine Form der Gütertrennung. Die Eheleute haben eigenes Vermögen und eigene Schulden. Im Normalfall haftet kein Ehegatte für die Schulden des Anderen.

Zum partiellen Ausschluss des Zugewinnausgleichs eignet sich ein kleiner Ehevertrag, die sogenannte modifizierte Zugewinngemeinschaft. So können Sie entweder Teile Ihres Vermögens dem Zugewinnausgleich entziehen oder bsp. erreichen, dass der Zugewinnausgleich nur im Scheidungsfall ausgeschlossen ist, nicht aber im Falle des Todes (im Hinblick auf das Erbrecht).


Wer ist der Vater?

Als Vater im gesetzlichen Sinne gilt der Mann, der mit der Mutter des Kindes zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet ist. Die Vaterschaftsvermutung gilt nicht für unverheiratete Paare. Vater ist dann derjenige, der die Vaterschaft anerkannt hat oder derjenige, dessen Vaterschaft gerichtlich festgestellt wurde. Die Anerkennung der Vaterschaft ist nur wirksam, wenn keine andere Vaterschaft besteht.
Ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren ist erforderlich, wenn kein Anerkenntnis abgegeben wurde und bei Geburt des Kindes auch keine Ehe bestand.


Adoption

Haben Sie fragen zur Adoption eines Kindes oder eines Erwachsenen oder auch zum Thema vertrauliche Geburt mit anschließender Adoption, sprechen Sie uns einfach an.